Selbstregulation -
die Fähigkeit das eigene Leben zu steuern

 „Alle Dinge der Natur tragen in sich etwas vom Wunderbaren“ Aristoteles

Eine gute Selbstregulation befähigt uns Impulse zu regulieren und mit Stress umzugehen. Wir entwickeln einen guten Abstand zu den eigenen Gefühlen und zu den Objekten und Reizen der uns umgebenden Welt. Dies gibt uns Wahlmöglichkeiten und die Fähigkeit unser Leben zu steuern.
Wenn wir uns selbst gut regulieren können, fühlen wir uns wohl in der eigenen Haut. Wir begegnen der Welt mit Freude und Neugier. Selbstregulation erlaubt uns in sozialen Beziehungen, Nähe und Distanz zu bestimmen, zu pendeln zwischen Kontakt und Rückzug.
Unser vegetatives Nervensystem gibt uns die Fähigkeit zur Selbstregulation. Die zwei Gegenspieler Sympathikus und Parasympathikus brauchen wir zur Aktivierung auf der einen Seite und zur Regeneration und Erholung auf der anderen Seite.
Erfahrungen mit frühem Stresserleben, bis hin zu traumatischen Erlebnissen können eine überwältigende Wirkung haben und bewirken, dass das Nervensystem nicht mehr in der Lage ist sich ausreichend zu regulieren. Unruhe, Ängste, Erschöpfung und psychosomatische Symptome können die Folge sein. Ein permanentes Gefühl innerer Anspannung begleitet uns. Das Gefühl entsteht, das Leben steuere uns und wir reagierten nur auf Anforderungen.
Das Üben von Selbstwahrnehmung, das Gewahrsein von Gedanken, Gefühlen, inneren Bildern, Körperempfindungen und Handlungsimpulsen im Kontakt mit mir selbst als auch im Kontakt zu anderen Menschen ermöglicht uns eine gute Selbstregulation zu lernen. Unser Organismus kann wieder flexibel und schwingungsfähig werden.

In der Morgengruppe lernen sie Übungen kennen, die ihnen helfen sich gut zu regulieren. Da wir uns im Miteinander über die Spiegelneuronen regulieren, bietet die Gruppe eine wunderbare Gelegenheit zum Üben im geschützten Rahmen.
Wir werden hauptsächlich mit Elementen von Somatic Experiencing (SE) arbeiten, mit Meditations - und Achtsamkeitsübungen, körperpsychotherapeutischen und kreativen Methoden.
Die Gruppe ist für Menschen, die an diesem Thema arbeiten möchten und für Menschen, die im therapeutischen oder pädagogischen Bereich arbeiten und an einer körperpsychotherapeutischen Selbsterfahrung zu diesem Thema interessiert sind.

Beginn: 18. Januar 2019, 10x, 9.15 Uhr -11.30 Uhr

Weitere Termine: 1.02.2019, 15.02.2019, 1.03.2019, 15.03.2019, 5.04.2019, 26.04.2019, 17.05.2019, 31.05.2019, 14.06.2019

Kosten: 300,- €

Frühbucherrabatt bis 2.11.2018: 275,- €